BUDDHISTISCHE PSYCHOLOGIE

Buddhas Lehre (Dharma) ist einzigartig wertvoll – und zutiefst psychologisch.

Die Erkenntnis unseres inneren Kerns und die Anwendung der vier Grundgedanken, der vier edlen Wahrheiten und des achtfachen Pfades helfen Ihnen, sich von unheilsamen Geisteszuständen zu befreien.

Die drei unheilsamen Wurzeln sind Anhaftung, Abneigung und Illusion. Aus ihnen entstehen Ängste, Sorgen, Neid, Gier, Eifersucht und andere „Störgefühle".

Das Gegenstück zu diesen Wurzeln unheilsamer Handlungen und damit Heilmittel sind die drei heilsamen Wurzeln Weisheit, Liebe & Mitgefühl und Großzügigkeit. Aus ihnen entstehen Qualitäten wie Vertrauen, Freude, Klarheit, Kraft und Gleichmut.

Buddhistische Psychologie zielt darauf ab, diese heilsamen Qualitäten in uns zu stärken. Hierbei spielt die Entwicklung und Anwendung von Achtsamkeit eine entscheidene Rolle. Passive und aktive Meditationen erweitern unser Bewusstsein.

Nachfolgend können Sie sich bei Interesse über Kernkonzepte der buddhistischen Lehre informieren. Bedenken Sie dabei aber bitte immer: Eine Theorie, die nicht praktisch im Leben Anwendung finden kann, ist wertlose Gedankenakrobatik!

Ob und welche Methoden aus der buddhistischen Psychologie in Ihrer Therapie ergänzend zu ACT nützlich sind, erörtern wir gemeinsam im Aufnahmegespräch.

VIER GRUNDGEDANKEN

Unsere geistige Ausrichtung stellt das Fundament buddhistischer Praxis dar. Hierzu gehören die Wertschätzung der Kostbarkeit unseres menschlichen Lebens sowie das Verständnis von Vergänglichkeit, Ursache und Wirkung und den Nachteilen des Leidens.

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VIER EDLE WAHRHEITEN

Die vier edlen Wahrheiten bilden die Basis der buddhistischen Lehre und erklären Grundlage, Weg und Ziel: 1) Es gibt Leid. 2) Leid hat eine Ursache. 3) Es gibt ein Ende des Leidens. 4) Es gibt einen Weg, der zum Ende des Leidens führt. Dieser ist der edle achtfache Pfad.

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EDLER ACHTFACHER PFAD

Der edle achtfache Pfad ist ein mittlerer Weg, in dem Extreme vermieden werden zur Befreiung aus dem Kreislauf des Leidens. Er stellt die vierte der edlen Wahrheiten dar und bietet in der Psychotherapie wertvolle Ansätze zur Verhaltensänderung.

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MEDITATION

Meditation ist der Zustand, in dem Subjekt (Ich), Objekt (mein Fokus) und Tat (meine Übung) eins werden. Dann ruhen wir in unserer wahren Natur. Meditation fördert mentale Balance durch Abbau von Ängsten, Ausgleich emotionaler Schwankungen, Ruhe und Gelassenheit.

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